Schierling. (rb) Auf ein „fotografisch“ ereignisreiches Jahr blickte Vorsitzender Robert Beck bei der Hauptversammlung des Photoclub Schierling, die noch vor der Einschränkung des öffentlichen Lebens stattfand, zurück. Höhepunkt des Jahres war sicherlich die Ausrichtung des ostbayerischen Fotofestivals, bei dem auch Vereinsmitglieder erfolgreich waren. Aber auch die Vereinsausstellung am Herbstmarktsonntag fand wieder viele Besucher.

Freude über den letztlich doch guten Besuch der Versammlung, äußerte Vorsitzender Robert Beck in seiner Begrüßung. In seinem Rechenschaftsbericht ließ er das vergangene Jahr nochmals Revue passieren. Er berichtete von vielen Besuchen bei Ausstellungen befreundeter Fotovereine und der Jurierung eines Vereinswettbewerbs für den Fotoclub Amberg  sowie zwei Gratulationen an Mitglieder anlässlich runder Geburtstage. Positiv bewertete der Vorsitzende die Tatsache dass der Kern, der am Clubgeschehen aktiv mitarbeitenden Personen, wie auch die Mitgliederzahl mit 22 Personen stabil geblieben ist. Überaus erfreulich war nach seinen Worten die immense Unterstützung von Mitgliedern, aber auch deren Familienangehörigen, bei den Vorbereitungen und Durchführungen der großen Vorhaben Ostbayerisches Fotofestival und Jahresausstellung. Der Aufwand habe sich nach seinen Worten auch gelohnt, weil man bei beiden Ausstellungen sehr hohe Besucherresonanz erfuhr. Auch ein von Albert Baumgartner öffentlich gezeigter Bildervortrag  war bestens besucht. Für die Ausrichtung des Ostbayerischen Fotofestivals erhielt der Photoclub großes Lob, im Besonderen von der Bezirksführung. Begeisterung herrschte dabei über die Eröffnungsfeier zu der so viele Besucher kamen wie schon viele Jahre nicht mehr. Obwohl vier Mitglieder bei der Bezirksschau erfolgreich waren zeigte sich der Vorsitzende nicht unbedingt mit dem Gesamtergebnis zufrieden, er war der Meinung dass weitere Clubmitglieder die Ausstellung hätten beschicken können und dadurch in der Vereinswertung ein besseres  Abschneiden möglich gewesen wäre. Auch mit dem Ergebnis beim Bayerwaldpokal, einem Wettbewerb an dem im letzten Jahr sieben Fotoclubs teilnehmen und bei dem jeder Verein mit zehn Werken antritt, zeigte sich der Vorsitzende keinesfalls zufrieden, hier gelte selbiges wie bei der Bezirksschau. Im Bericht zu den im DVF organisierten Fotografen sagte Beck, dass dem Verband nach wie vor vier Mitglieder angeschlossen sind. Auf dem Wettbewerbssektor waren die Erfolge außerhalb der Bezirksschau, wo auch nicht im DVF organisierten Mitglieder teilnehmen durften, eher mau. Lediglich er habe sich an Wettbewerben beteiligt wo er neben seinen zwei Löwenpunkten aus der Bezirksschau weitere sieben Punkte beim Bayern Quartalswettbewerb erzielen konnte. Damit überschritt Beck die 100ter Marke und wurde vom  Verband mit dem „bronzenen Löwen montiert“ ausgezeichnet. In der Gesamtrangliste liegt Beck damit im Bezirk Niederbayern/Oberpfalz auf Rang vier und Bayernweit in den Top 30.  Wegen Krankheitsbedingter Abwesenheit von Kassenwart Ludwig Listl nahm Christian Brandt  zur finanziellen Lage des Vereins Stellung. Er verlas den Bericht des Kassenwarts  der letztlich ein positives Haushaltjahr aufwies. Die Sprecherin der Kassenprüfung bescheinigte dem Kassier eine vorbildliche Kassenführung woraufhin die Versammlung einstimmig für die Entlastung von Kassier und Vorstand votierte. In der Aussprache zum Fotojahr 2020 plädierten die Anwesenden dafür die Jahresausstellung wieder am Herbstmarktsonntag im alten Schulhaus zu zeigen. Diesmal soll nach einer einjährigen Pause dabei auch wieder die Vereinsmeisterschaft integriert sein. Albert Baumgartner erklärte sich bereit wieder einen Bildervortrag für die Öffentlichkeit zu zeigen. Vorsitzender Robert Beck verwies abschließend darauf dass man das angedachte Helferfest zum Ostbayerischen Fotofestival nicht aus den Augen verloren habe. Dieses wird stattfinden sobald „der Aktivposten“  bei der Organisation und Durchführung des Festivals nach seiner Genesung auch daran teilnehmen kann.